16./17.07.2016 - Pünktlich um 8.00 Uhr trafen wir uns vor unserer Sporthalle. Ich war als Gepäcktransporter tätig und habe sämtliche Zelte, Isomatten, Schlafsäcke und Sporttaschen bei mir im Auto untergebracht. Die Jungs machten sich dann auf den Weg zur S-Bahn. In Ebersberg habe ich sie dann am Bahnhof abgeholt und wir machten uns auf den Weg zum Volksfestplatz (3 Minuten Gehzeit). Mit Hilfe einiger Eltern stand dann bald unser kleines Zeltdorf, direkt neben unseren Mädchen – die HSG war mit drei Mannschaften angereist.

Es wurde auf sieben (!) Rasenplätzen gespielt – eine echte Herausforderung für die Jungs. Für alle war es das erste Spiel auf Rasen. Im ersten Spiel gegen Traunreut klappte die Umstellung noch nicht so gut und das Spiel war dahin. Anschließend mussten wir gegen die Gastgeber ran. Das Spiel war lange offen, aber am Ende setzten sich dann doch die Ebersberger durch. Anschließend konnten wir gegen die Schwabinger und deren hektischen Trainer gewinnen.

Nach dem Abendessen war dann Fußball angesagt. Zusammen mit den Mädchen wurde dann bis zum Einbruch der Dunkelheit gekickt. Der letzte Ball wurde bereits bei Mondlicht geschlagen. So gelang es dann auch die Jungs bis 23.00 Uhr in die Zelte zu bringen. Da ältere Mannschaften noch eine Weile Party machten wurde es eine kurze Nacht. Die Ersten tobten bereits ab 6.00 Uhr durchs Gelände.

Nach dem Frühstück ging´s dann handballerisch weiter. Nach Siegen gegen Herrsching und Schwabkirchen standen wir völlig unerwartet im Endspiel gegen Ebersberg. Die hatten wir doch schon mal. Nun wollten wir es besser machen als am Vortag. Bis zur Halbzeit konnten wir das Spiel völlig offen halten, aber dann war die Kraft am Ende und wir konnten nicht mehr dagegen halten. Macht nichts, mit einem zweiten Platz hatte keiner gerechnet. Natürlich blieb dann ein Teil der Mannschaft noch bis zur Siegerehrung – schließlich musste ja jemand den Pokal entgegen nehmen. Bravo Jungs. Ein gelungenes Wochenende.

Glücklich und zufrieden – aber auch hundemüde (ich auch) habe ich dann den Rest in München abgeliefert.

Werner

11.06.2016 - Die neuformierte D-Jugend stand am Samstag vor ihrer ersten Bewährungsprobe. Nur zwei Spieler aus der letztjährigen Mannschaft brachten Erfahrungen aus der D-Jugend mit. Vier Spieler könnten gar noch in der E-Jugend spielen. Unser erster Gegner war der Gastgeber Unterhaching. Die fehlende Erfahrung war in allen Bereichen sichtbar. Unser Verhalten zum Gegner war noch äußerst zaghaft, sowohl in Angriff als auch in der Abwehr. Nach einem 10:1 Halbzeitrückstand konnten wir das Ergebnis noch auf ein etwas freundlicheres 20:6 stellen, aber es waren erste zarte spielerische Elemente sichtbar, die durchaus Hoffnungen wecken konnten.

Unser zweiter Gegner war der TSV Milbertshofen. Obwohl deutlich älter als wir, herrschte in der Mannschaft ein starkes Leistungsgefälle. Dies konnte insbesondere Manuel ausnutzen. Ein ums andere Mal ließ er seinen Gegenspieler ins Leere laufen und spielte immer wieder Tamino am Kreis frei. Doch Mino hatte wirklich nicht seinen besten Tag – er hätte wirklich berühmt werden können. So zog sich das Spiel bis zum 13:13 (Halbzeit 7:7) immer rund um´s Unentschieden. Erst jetzt konnten wir uns leicht absetzen und das Spiel mit 17:15 für uns entscheiden. Eigentlich ist für „uns“ nicht ganz richtig. Manuel machte das Spiel des Tages. Obwohl er Mino ein ums andere Mal freispielte, hatte er noch genügend Power, selbst 16 (!) Tore zu machen. Aber egal, der erste Sieg wurde dann auch ausgelassen gefeiert.

Im letzten Spiel mussten wir gegen den Favoriten aus Vaterstetten antreten. Ich will es kurz machen, das Spiel ging mit 10:19 verloren, aber es mischten sich auch andere unter die Torschützen. Sowohl Felix als auch Moritz kamen zu ihren ersten Treffern.

Der Trainer der Hachinger meinte noch: Ihr habt ja mit Abstand die tollsten Fans. Die Unterstützung der Mannschaft war super und es wurde nur positiv angefeuert. Ich glaube dem muss ich nichts mehr hinzufügen – also Dankeschön an die Fans.

Werner

05.03.2016 - Wie erwartet standen wir gegen den Tabellenzweiten aus Taufkirchen auf ziemlich verlorenem Posten. Wir hatten alle Spieler an Bord, aber die Jungs aus dem Süden von München waren uns technisch, taktisch und läuferisch überlegen. Da mit Lars Lehmann zudem ein erfahrener und guter Schiedsrichter an der Pfeife war, gab es auch in dieser Hinsicht keine Ausreden.

Gleich im ersten Angriff gingen wir durch einen schön herausgespielten Doppelpass mit 1:0 in Führung (dies sollte allerdings die letzte Führung sein). Bei mir keimte ein klein wenig Hoffnung auf – vielleicht geht doch was? Aber die Taufkirchner ließen sich nicht beirren, spulten ihr sicheres Angriffsspiel herunter und zogen auf 1:4 davon. Ansatzweise konnten wir spielerisch glänzen, aber das war zu wenig. Beim Halbzeitstand von 11:16 war das Spiel eigentlich entschieden. Aber wir gingen mit gewissen Hoffnungen in die zweite Halbzeit, konnten auch gleich ein Tor erzielen, aber Taufkirchen machte alle unsere Vorsätze zunichte, sie zogen auf 12:18 davon. Nun konnten wir nur noch mit Anstand das Spiel zu Ende bringen. Das machten die Jungs hervorragend, ließen sich nicht hängen, sondern kämpften unverdrossen bis zum Ende.

Erfreulich, dass sich alle Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Zudem hat sich Felix als sicherer 7-Meterschütze hervorgetan. Domi hat uns im Tor vor einer höheren Niederlage bewahrt. Insgesamt haben die Jungs ein ordentliches Spiel gegen einen stärkeren Gegner abgeliefert.

Es spielten: Dominik im Tor, Adrian (4), Felix (4/3), Manuel (2), Tarik (2), Sebastian (1), Paul (4), Tamino (2), Jakob (4)

wdu

HSG München West – SV-DJK Taufkirchen    23 : 31 (11:16)

13.03.2016 - Mit wenigen Erwartungen trafen wir uns am Sonntagabend in Allach. Zu stark hatten sich die Allacher im Hinspiel präsentiert. Aber wir wollten uns einen anständigen Abgang aus der Saison verschaffen, die für die meisten auch den Abschied aus der D-Jugend bedeutet. Die Vorzeichen waren aber alles andere als positiv. Paul meldete sich kurzfristig ab, Felix kam sichtlich angeschlagen aus dem Skilager zurück. Mit nur zwei Wechslern mussten wir das Spiel bestreiten.

Und es fing an, wie die Niederlage in Anzing begonnen hatte. Drei Fehlpässe – drei Gegentore. Es dauerte bis zur Mitte der ersten Halbzeit bis wir begriffen hatten, dass die aggressive, offensive Abwehr der Allacher nur durch vermehrtes Laufen ohne Ball zu überwinden war. Immer wieder konnte Sebastian die Gegner hinterlaufen und das Anspiel versenken – er brachte damit den gegnerischen Trainer zur Weißglut, ohne allerdings das Ergebnis im Wesentlichen zu verbessern. Dazu waren die Allacher einfach zu stark. Egal ob im Gegenstoß oder im Positionsspiel waren sie durch die körperliche Präsenz einfach besser.

In Halbzeit zwei schlug dann die Stunde von Tamino. Unser Youngster setzte sich auf der Rechtsaussenposition immer wieder hervorragend in Szene und konnte dem guten Torhüter der Allacher fünf Eier ins Nest legen. Bravo! Auch Adrian kam in seiner neuen Rolle als Kreisläufer gut zurecht. Es wurde nun auch endlich in der Abwehr zugepackt und bei Körperkontakt im Angriff nicht mehr lamentiert. Es wurde ein munteres Spielchen, das für die Zukunft Hoffnung macht.

Es spielten: Dominik im Tor, Simon (3), Adrian (5), Felix, Manuel (2), Tarik, Sebastian (4), Tamino (5) und Jakob (2)

Für die Zukunft wünsche ich den C-Jugendlichen alles Gute und viel Erfolg. Mein besonderer Dank gilt auch den Eltern, die uns in der vergangenen Saison nie im Stich gelassen haben und immer unterstützt haben.

Euer Werner Dunzinger

TSV Allach – HSG München West  38:21 (19:9)

28.02.2016 - Bereits am frühen Morgen (8.00 Uhr) trafen wir uns am ESV um pünktlich zu unserem Auswärtsspiel nach Traunreut zu kommen. Da wir großen Andrang auf der Autobahn vermuteten (Skifahrer) hatten wir uns zwei Stunden vorgegeben. Aber natürlich war überhaupt nichts los, so dass wir bereits in Traunreut waren, bevor überhaupt jemand vom Gastgeber vor Ort war. Nach und nach trafen alle Spieler ein, so dass wir in Bestbesetzung antreten konnten.
Genügend Zeit zum Warmmachen hatten wir und nützten diese auch. Bereits vor dem Spiel wurde ich informiert, dass ein Mädchen aus Prien pfeifen würde, die erst kürzlich den Schieri-Schein gemacht hatte und wurde gebeten, sie nicht zu kritisieren.
Das Spiel war das erwartet intensive, schwere Spiel. Über permanente Unentschieden ging das Spiel bei 9:8 in die Halbzeit. Aber bereits hier zeigte sich, dass das Mädchen mit der Pfeife völlig überfordert war. Bereits nach wenigen Minuten hätte es 7-Meter für uns geben müssen. Dass auf beiden Seiten die Schrittregel übersehen wurde war ja noch zu tolerieren, aber dass in der zweiten Halbzeit Traunreut in der Abwehr sich nur noch mit halten, reißen, stoßen und Catchergriffen zu helfen wusste, ohne dass dies geahndet wurde, kostete uns letztlich den Sieg. Trotz dieser unangenehmen Begleiterscheinungen konnten wir bis zum 12:12 mithalten. Aber dann legte die gegnerische Abwehr noch einen Zahn zu, Manu wurde von hinten mit einem Griff an den Hals umgerissen, Felix wurde ausgehoben und zu Boden gerissen, so dass wir nicht mehr zum Torwurf kamen. So ging letztlich das Spiel mit 15:12 verloren.
Ich möchte der jungen Schiedsrichterin nicht unterstellen einseitig für das Chiemgau gepfiffen zu haben, aber die Schiedsrichteransetzer sollten sich überlegen, ob ich eine derart unsichere und in der Regelauslegung schwache Schiedsrichterin in der männlichen BOL ansetzen kann. Ich bin heilfroh, dass wir ohne Verletzte die Heimfahrt antreten konnten.
Es spielten: im Tor Dominik (überragend), Simon (1), Adrian (1), Felix (3), Mathis, Manu (3/1), Tarik, Paul (4), Tamino, Jakob und Dario

TuS Traunreut - HSG München West   15 : 12  (9:8)

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