12.10.2019 - Zum Spiel in Anzing erhielt ich die erste Absage am Freitagabend, Seva musste mit seinen Eltern wegfahren. Der nächste war Timo, er hatte sich vertreten und Leo war mit der Schule unterwegs. So liefen wir ohne Auswechselspieler in Anzing auf. Allerdings machte ich mir da noch keine Gedanken, wir hatten schon öfter ohne Auswechsler gute Spiele gezeigt.

Allerdings zeigte mir die erste Halbzeit, dass immer noch Möglichkeiten nach unten da sind. Ich kenne die Truppe ja schon mehrere Jahre, aber so etwas hatte ich noch nicht gesehen. Mit einer derart pomadigen Einstellung, mit einer Unzahl von Ballverlusten, in der Regel ohne Störung durch den Gegner, mit einfach weggeworfenen Bällen konnte ich mir nicht vorstellen. Die Anzinger hatten uns drei Dinge voraus: Sie fingen ihre Bälle, passten sauber und liefen – deutlich schneller als wir. Sie waren wirklich keine handballerische Offenbarung, aber jeder Gegenspieler wurde sofort bekämpft. Wir bekämpften niemand, sahen aber interessiert zu was der Gegner mit uns machte, abgeschaut haben wir uns aber nichts.

Nach einer entsprechenden Halbzeitansprache wurde die kämpferische Note deutlich besser. Dass das Spiel nicht mehr zu Gewinnen war, war jedem klar, aber man wollte sich nicht schlachten lassen. Allerdings spielten die Anzinger, im Gefühl des sicheren Sieges nicht mehr mit der Konzentration wie in der ersten Halbzeit. Insgesamt war es eine blamable Leistung, die zumindest in der ersten Halbzeit nichts mit Handball zu tun hatte. Halt einen muss ich ausnehmen: Bene war überragend und warf als Kreisläufer 11 Tore. Danke noch an Paul, der als C-Jugendlicher im Tor aushalf und seine Sache gut machte.

Es spielten: Paul im Tor, Flo (4), Felix (7), Bene (11), Manu (3), Louis (1) und Temu (5)

Anzing II - HSG München West  43:31  (24:12)

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