25.11.2017 – Der Rückrundenauftakt für die ersten Herren der HSG München West gegen Milbertshofen stand an. Der TSV, seines Zeichens Tabellenzweiter, hatte im Hinspiel noch knapp zwei Punkte aus dem Sportpark Nymphenburg entführen können. Die HSG hatte also noch eine Rechnung offen und räumte sich gegen den Favoriten einige Chancen ein, denn: In dieser Liga kann jeder jeden schlagen – und entsprechend knapp sollte sich die Partie auch gestalten. Über die gesamte erste Hälfte konnte sich keine Mannschaft weiter als zwei Tore absetzen. Während die Milbersthofener oftmals das Kreisanspiel suchten, fielen die Tore der HSG zumeist aus dem Rückraum, Fabian Zaindl (mit 5 Toren bester Schütze) zeichnete für einige wichtige Treffer verantwortlich. Dennoch waren es die Hausherren, die einen knappen 14:13-Vorsprung mit in die Pause nahmen. Aber die Partie blieb auf Messers Schneide. Beide Mannschaften verteidigten geschickt und kamen nun auch zu einfach Toren beim Gegenstoß. MIL blieb allerdings immer einen Tick konsequenter und konnte so beim 22:19 erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung herausspielen. Nun hieß es für die HSG München West in der aufgeheizten Atmosphäre einen kühlen Kopf zu bewahren. Und dies gelang: Zu oft hatten die Münchner die Partien der Vorrunde knapp verloren, diesmal ließ man sich nicht abschütteln. In einer, von beiden Seiten, mit einfachen Fehlern gespickten Schlussphase kam West wieder ran und konnte nach einem erfolgreich abgeschlossenen Gegenstoß von Fabian Schulze 30 Sekunden vor Ende ausgleichen. Milbertshofen kam nochmal in Ballbesitz, der Torabschluss aus zweiter Reihe konnte allerdings vom starken Dominik Steinseifer abgewehrt wurden. Nach einem derart intensiven Spielverlauf ist der Punkt ein absoluter Gewinn für die ersten Herren der HSG. Nach den gemütlichen Weihnachtstagen und dem Rutsch ins neue Jahr steht dann der TSV Allach auf dem Plan – die nächste schwierige Auswärtsaufgabe!

Aufstellung HSG München West

Dominik Steinseifer; Niklas Maier (beide Tor); Maurits Timmer (1); Johannes Kunz (1); Marc Schmidt (1); Michael Zanzinger (1); Florian Kittel (4); Lutz Albersmeier (1); Fabian Schulze (2); Leonard Stenger (4/3); Stephan Füchsl (1); Fabian Zaindl (5); Jiri Rakusan (4)